Die Alexander-Technique steht auf zwei zentralen Ideen. Erstens, dass eine dynamische Beziehung zwischen dem Kopf und der Wirbelsäule unsere Koordination von uns selbst in jeder Aktivität bestimmt, entweder auf eine Weise, die unseren psychophysischen Gesamtzustand verbessert oder auf eine solche Weise schädlich ist. Zweitens, dass der wesentliche Aspekt des menschlichen Designs eine funktionale Einheit von Körper und Geist ist, und dass Methoden, die versuchen, das Verhalten zu ändern, indem sie sich nur mit dem einen oder dem anderen Aspekt von uns befassen – entweder primär physisch oder primär mental -, sind grundsätzlich fehlerhaft .

Thomas Glen Cook

Alexanders psychophysikalischer Ansatz zielt darauf ab, erlernte Missbrauchsgewohnheiten anzusprechen, die die posturalen Mechanismen beeinflussen, die Bewegung und Koordination steuern. Es ist keine therapeutische oder behandlungsorientierte Disziplin, sondern eine pädagogische. Wenn wir Gewohnheiten von Anspannung und Missbrauch lernen, die unsere Koordination beeinträchtigen, können wir auch lernen, diese Verhaltensweisen zu ändern. Die Technik behandelt Symptome nicht direkt, sondern ermutigt den Schüler, sich selbst bewusst zu werden, auf neue Weise zu denken und Verantwortung für konstruktive Veränderungen zu übernehmen.